• Sa. 25.03.17 Hübsch Martel Zoubek
    Hübsch Martel Zoubek

    Karl Ludwig Hübsch (Germany) – Tuba, Objecte

    Pierre-Yves Martel (Canada) – Viola Da Gamba, Harmonica

    Philip Zoubek (Austria) – präpariertes Piano

    Homepage
    Pressetext
    Info
    Einlass: 20:00
    Beginn: 21:00
    Eintritt frei!

    "In der Besetzung Viola da Gamba, Klavier und Tuba entsteht ein Klanggeflecht, das transparent und geheimnisvoll zugleich wirkt. Jeder Ton scheint genau auf den Punkt gesetzt und die einzelnen Stimmen sind eindrucksvoll miteinander verzahnt. Die avancierten Spieltechniken der drei Musiker erschaffen im Zusammenspiel eine derartige musikalische Vielfalt, dass sie trotz vieler leiser Stellen und Pausen weit davon entfernt ist, eine blutleere reduktionistische Übung darzustellen."

    HÜBSCH MARTEL ZOUBEK spielen seit ihrem ersten Zusammentreffen im Loft, Köln, im Juni 2012 zusammen. Nach dem Release ihres ersten Konzertes als Album auf dem Berliner Label Schraum gaben sie weitere Konzerte in Europa und wurden von ORF und Radio France mitgeschnitten. Das zweite Album „drought“ kam Herbst 2016 auf dem kanadischen Label tourdebras heraus. Ihm folgte eine umfangreiche Tour durch Kanada und Europa.


  • Sa. 15.04.17 Robyn Schulkowsky / Joey Baron
    Robyn Schulkowsky / Joey Baron

    Robyn Schulkowsky – Schlagwerk
    Joey Baron – Drums

    Info
    Einlass: 20:00
    Beginn: 21:00
    Eintritt frei!

    Das Zusammentreffen von Robyn Schulkowsky und Joey Baron ist ein großer Glücksfall! Der US-Amerikaner Joey Baron gilt als einer der besten Schlagzeuger des Avantgarde Jazz und mit Robyn Schulkowsky tritt eine der bedeutendsten Perkussionisten der zeitgenössischen Musik auf die Bühne, die nicht nur als Interpretin Werke etwa von Karlheinz Stockhausen, Walter Zimmermann, Rebecca Saunders oder Wolfgang Rihm uraufführte, sondern auch als Komponistin und Improvisatorin weithin bekannt ist.

    Durch ihren engen Kontakt mit der Musik der Avantgarde seit den 1960er Jahren, aber auch durch die Zusammenarbeit mit Musikern und Künstlern aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Kontexten haben Robyn Schulkowsky und Joey Baron eine reiche und unerschöpfliche Musiksprache entwickelt, die sie in ihren gemeinsamen Improvisationen immer wieder neu zusammenführt.


    Robyn Schulkowski ist als Musikerin auf fünf Kontinenten unterwegs. Die US-Amerikanerin komponierte einige der bedeutendsten Percussion-Werke des 20. und 21. Jahrhunderts und sie arbeitete mit Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, John Cage, Iannis Xenakis und Morton Feldman, deren Werke sie auf Tourneen durch West Afrika, Indien, Asien, Süd Amerika und Mexico, die USA und bei großen europäischen Musikfestivals präsentierte.


    Der US-amerikanische Musiker Joey Baron wurde 1955 in Richmond, Virginia geboren. Im Laufe seiner Karriere hat er mit Künstlerpersönlichkeiten wie Marianne Faithfull, Bill Frisell, Stan Getz und John Zorn zusammengearbeitet. Er spielte darüber hinaus mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, Tony Bennett, Carmen McRae, Art Pepper, Laurie Anderson und Al Jarreau. Daneben ist Baron in eigenen Formationen, wie der Down Home Group (mit Arthur Blythe, Ron Carter und Bill Frisell), Barndown und Killer Joey, aufgetreten. Joey Barons Soloprojekte zeigen Einflüsse der freitonalen Harmolodics eines Ornette Coleman, die er mit Elementen afroamerikanischer Musik, Hiphop und Free Jazz verbindet.

  • Fr. 28.04.17 Almut Kühne & Gebhard Ullmann
    Almut Kühne & Gebhard Ullmann

    Gebhard Uhlmann – reeds
    Almuth Kühne – vocals

    Homepage
    Info
    Einlass: 20:00
    Beginn: 21:00
    Eintritt frei!

    Was in Willisau während eines Stipendiums im Mai 2010 begann und spontan zum Jazz Festival nach Kopenhagen eingeladen wurde, hat jetzt die erste CD unter dem Titel 'Silver White Archives' auf Unit Records veröffentlicht. Hervorragende Kritiken, eine Nominierung der Deutschen Schallplattenkritik in der Rubrik Grenzgänge sowie eine Einladung zur German Jazz Expo in Bremen sind zu erwähnen. 2016 folgt die Nominierung für den Bremer Jazzpreis. Das Duo arbeitet zudem an neuen Kompositionen für eine zweite CD und wird 2017 erstmals auf Tournee gehen.


    (…) Dann öffnet sich ein Schatzkästchen das seinesgleichen sucht. Vor allem die Intensität der ausgetauschten Noten berührt zutiefst. Wenn Almut Kühne mit ihrer wandlungsfähigen Stimme die von Gebhard Ullmann auf seinen Holzblasinstrumenten gespielten Minimalismen kontrastiert, knistert die Luft vor kreativer Spannung.“ – Jazz’n More CH 2014


    Gebhard Ullmann gilt seit den 90ern als einer der führenden Vertreter sowohl der Berliner als auch der internationalen Szene von heute und hat weltweit über 50 eigene CDs veröffentlicht.

    Er spielt hier diverse Blasinstrumente und erstmals elektronische Verfremder, Klangerzeuger, Sampler und andere Geräte.


    Almut Kühne singt. Die begnadete Vokalistin ist auf den verschiedensten musikalischen Bühnen tätig: Sie improvisiert, singt zeitgenössische und alte Musik, Jazz, deutsche Chansons und ist Mitwirkende in verschiedenen Musiktheaterproduktionen.

  • Sa. 20.05.17 Alexander Wienand Trio
    Alexander Wienand Trio

    Alexander Wienand – Piano
    Felix Himmler – Bass
    Tobias Schirmer – Schlagzeug

    Homepage
    Info
    Einlass: 20:00
    Beginn: 21:00
    Eintritt frei!

    Junger Trio-Jazz in der Künstlerwerkstatt!


    Musik mit griffigen Themen und zupackenden Rhythmen, die eingängig, aber auch anspruchsvoll ist. Musik, die auch anstecken und sehr mitreißen kann …“


    Mit diesen Worten beschreibt Roland Spiegel in seiner BR-Klassik-Sendung „Jazztime“ die Musik des mehrfach preisgekrönten Alexander Wienand Trios. Weiter ist da die Rede von „fesselnden Momentaufnahmen, in denen Stimmungen aufgebaut und erweitert werden.“ Das Trio spannt improvisierend den Bogen vom ruhigen Ohrwurm-Song zu hingebungsvollen Soli-Explosionen. Reizvoller Kammerjazz von heute, der auch mal kurz Kopfnicken darf, bevor es in schräge odd-meter-grooves geht. Dabei bleibt auch Platz für die leisen, nachdenklichen Töne – Jazz, der die abendländische Tradition längst verinnerlicht hat.

    Alexander Wienand, geboren 1982, ist ein komponierender Pianist, für den die Welten des Jazz und der sogenannten ernsten Musik von Anfang an untrennbar zum Inspirationsfeld gehörten. Deshalb begegnete man dem Tastenkünstler zum einen auf Jazzfestivals wie der Cologne Jazznight oder der Jazzahead Bremen, wo er seit etwa zehn Jahren mit seinem Trio oder als Gast anderer Bands im Kontext des modernen Jazz agiert. Zum anderen war er auf Klassikbühnen wie dem Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie, dem Bad Kissinger Klaviersommer oder dem Musikfest Stuttgart zu hören. Produktionen für den BR, MDR, HR dokumentieren seine Arbeit in diversen Ensembles, deren Zielsetzung es ist, lebendige, spannende Musik auf die Bühnen und in die Ohren zu bringen. Dabei verschwimmen bisweilen stilistische Grenzen, zum Beispiel zwischen Jazz und neuer Musik, zwischen authentischer Interpretation alter Musik und moderner Improvisation.


Titel