Konzerte im Jahr: Musiker/Band suchen:
  • Fr. 02.12.16 Sebastian Nay Septett plays the Music of Joe Nay
    Sebastian Nay Septett plays the Music of Joe Nay

    Sebastian Nay – Schlagzeug
    Bernhard Pichl – Piano
    Markus Schieferdecker– Bass
    Michael Arlt – Gitarre
    Hubert Winter – Saxophon
    Gerhard Gschlössl – Posaune
    Sebastian Strempel – Trompete

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    Einlass: 20:00
    Beginn: 21:00
    Eintritt frei!

    Die Musik eines Reformers. Eines echten Ausnahmemusikers. Sebastian Nay präsentiert die Musik seines verstorbenen Vaters Joe Nay in der Künstlerwerkstatt und das mit einem Septett voller hochkarätiger Top-Jazzer. Eine Gemengelage, die sich – wenn überhaupt – wohl nicht mehr allzu oft ergeben wird und eine Gelegenheit, die man sich definitiv nicht entgehen lassen sollte!


    Joe Nay – wie kaum einem anderen Drummer gelang es ihm, sein Instrument gewissermaßen zu emanzipieren, es aus der Rhythm Section, aus dem Hintergrund heraus zu erheben, es zu behandeln wie ein Melodieinstrument und seine Klangmöglichkeiten auf einem bis dahin ungekannten Level auszuschöpfen.


    Der Schlagzeuger, der vor etwas mehr als 25 Jahren bei einem tragischen Autounfall ums Leben kam, spielte jedoch nicht nur außergewöhnlich, er schrieb vor allem auch selbst außergewöhnliche Musik. Diese Musik blieb lange Zeit ungespielt und ungehört. Nun erwacht sie in neuen Arrangements unter Anleitung seines Sohnes, wieder zum Leben.

    Der ist selbst Drummer, spielte u. a. Mit Jerry Bergonzi, Don Braden, Ack van Rooyen, Adrian Mears, Ray Anderson und Tine Schneider und ist als Teil der Künstlerwerkstatt-Urzelle, die den Ort in den ersten Sessions 1995 auf den Weg brachten, den er bis heute genommen hat, wahrlich kein Unbekannter in Pfaffenhofen.


    Joe Nay:

    Nachdem er am Berliner Konservatorium Gitarre studiert hatte, wurde er in Paris Schlagzeug-Schüler von Kenny Clarke. Zusammen mit dem Pianisten Jan Huydts und dem Bassisten Peter Trunk bildete er in den 1960er Jahren die berüchtigte Hausrhythmusgruppe im Berliner Jazzkeller Blue Note. Dieses Trio begleitete mit großem Erfolg amerikanische Stars wie Roland Kirk, Don Byas, Dexter Gordon und Johnny Griffin. Weiterhin spielte er im Michael Naura-Quintett und entwickelte sich neben Hartwig Bartz, Ralf Hübner und Klaus Weiss zu einem der wichtigsten deutschen Jazz-Schlagzeuger.


    Er spielte mit Freddie Hubbard, Dusko Goykovich, Randy Brecker, Volker Kriegel und Jasper van’t Hof zusammen. In den achtziger Jahren leitete er die Gruppe Message, in der Musiker wie Harry Sokal und Paul Grabowsky spielten. Insgesamt hat er an über 80 LP- oder CD-Aufnahmen mitgewirkt.


  • Fr. 18.11.16 Emißatett
    Emißatett

    Elisabeth Coudoux – Cello
    Matthias Muche – Posaune
    Robert Landfermann – Kontrabass
    Philip Zoubek – Präpariertes Klavier
    Etienne Nillesen – Präparierte Snare Drum & Becken

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    Einlass: 20:00
    Beginn: 21:00
    Eintritt frei!

    Das Emißatett spielt Kompositionen der Cellistin Elisabeth Coudoux für die Besetzung Posaune, Violoncello und Kontrabass. Auf dem Erstling des Kölner Ensembles wird Coudouxs Trio mit Matthias Muche (Posaune) und Robert Landfermann (Kontrabass) um zwei sorgfältig ausgewählte Gäste erweitert: Philip Zoubek (präpariertes Klavier) und Etienne Nillesen (präparierte Snare Drum und Becken). In Kenntnis der kompositorischen Strukturen, aber improvisierend, machen die beiden ebenfalls in Köln ansässigen Musiker das Trio zu einem Quintett. Die Stücke pendeln somit zwischen den Klanglichkeiten von Trio und Quintett und formen eine (versteckte) Symmetrie, die ergänzt wird von freien Improvisationen. Der Albumtitel „qui-pro-quo-dis“ beschreibt die Situation, dass ein definiertes Gesprächsthema, nämlich das des Trios, mit anderen Gesprächsteilnehmern in einen neuen oder differenzierteren Kontext gestellt werden kann.


    Verbunden durch filigrane Fäden zeichnen Kompositionen und freie Improvisationen ein ausgewogenes Geflecht. Jeder der Musiker investiert seine eigenen Ideen in einem offenen Konzept, in welchem sich Töne und Geräusche, Melodien und Zustände mal eng und mal weit strukturiert begegnen.“


    Elisabeth Coudoux , geboren 1985, ist Cellistin an der Schnittstelle unterschiedlicher musikalischer Genres: freie Improvisation, experimentelle Musik, Neue komponierte Musik und Jazz. Einem klassischen Studium als Basis folgte aufbauend ein Jazzstudium in Köln bei Frank Gratkowski und Prof. Dieter Manderscheid. Neben ihren eigenen Projekten ist sie Cellistin in vielen Ensembles und arbeitet in interdisziplinären Projekten mit Tänzern, visuellen Künstlern und Schriftstellern zusammen. Sie ist Initiatorin und Mitglied von IMPAKT, einem neu gegründeten Kollektiv für freie Improvisation in Köln.

    Extrakonzert in Kooperation mit der Stadt Pfaffenhofen an der Ilm

  • So. 06.11.16 Embryo feat. Deobrat & Prashant Mishra
    Embryo feat. Deobrat & Prashant Mishra

    Deobrat Mishra – Sitar, Vocal
    Prashant Mishra – Tabla
    Niko Schabel – Saxophon, Klarinette
    Maasl Maier – Bass
    Marja Burchard – Klavier, Marimba, Vibraphon

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    Einlass: 20:00
    Beginn: 20:30
    Eintritt frei!

    Embryo – die Münchener Pioniere der Weltmusik und des Ethnojazz zeigen unter der Regie von Marja Burchard und mit den Gästen Deobrat & Prashant Mishra einmal mehr die Einmaligkeit von Musik. Immer anders, immer neu, immer verzaubernd!

    "Sie traten beim Fehmarn-Festival 1970 direkt nach Jimi Hendrix auf, gründeten mit “Ton Steine Scherben” das erste Musiker eigene Label und spielten mit Jazzkoryphäen wie Charlie Mariano und Mal Waldron. 1969 gegründet, verband Embryo als eine der ersten Bands in Europa Rock mit Jazz.Später häuteten sie sich zu Pionieren der Weltmusik und unternahmen lange Reisen in den Orient und nach Afrika, um dort mit Musikern vor Ort zu spielen. Aus all diesen Erfahrungen speist sich bis heute ihre frei fließende, bunt schillernde Musik, die sie immer wieder mit überraschenden Klängen und Tönen neu auftanken. Seit 40 Jahren ist die Band aus München kreativ in Bewegung, angetrieben von der scheinbar unermüdlichen Energie ihres Bandleaders Christian Burchard. Mehr als 400 Musiker durchliefen in den letzten vier Jahrzehnten die Band, was Embryo zu einer äußerst wirksamen und bewunderten “anderen” Musikakademie macht. Wo andere längst aufgegeben oder es sich im Sessel gutsituierter Bürgerlichkeit bequem gemacht haben, macht Burchard weiter: kompromisslos, unbeirrbar, noch immer Underground, noch immer Gegenkultur, noch immer “Rock in Oppositon”."  Christoph Wagner
  • Sa. 29.10.16 Alexander Wienand Trio !!! Entfällt wegen Verletzung !!!
    Alexander Wienand Trio !!! Entfällt wegen Verletzung !!!

    Alexander Wienand – Piano
    Felix Himmler – Bass
    Tobias Schirmer – Schlagzeug

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    Einlass: 20:00
    Beginn: 21:00
    Eintritt frei!


    Junger Trio-Jazz in der Künstlerwerkstatt!


    Musik mit griffigen Themen und zupackenden Rhythmen, die eingängig, aber auch anspruchsvoll ist. Musik, die auch anstecken und sehr mitreißen kann …“


    Mit diesen Worten beschreibt Roland Spiegel in seiner BR-Klassik-Sendung „Jazztime“ die Musik des mehrfach preisgekrönten Alexander Wienand Trios. Weiter ist da die Rede von „fesselnden Momentaufnahmen, in denen Stimmungen aufgebaut und erweitert werden.“ Das Trio spannt improvisierend den Bogen vom ruhigen Ohrwurm-Song zu hingebungsvollen Soli-Explosionen. Reizvoller Kammerjazz von heute, der auch mal kurz Kopfnicken darf, bevor es in schräge odd-meter-grooves geht. Dabei bleibt auch Platz für die leisen, nachdenklichen Töne – Jazz, der die abendländische Tradition längst verinnerlicht hat.

    Alexander Wienand, geboren 1982, ist ein komponierender Pianist, für den die Welten des Jazz und der sogenannten ernsten Musik von Anfang an untrennbar zum Inspirationsfeld gehörten. Deshalb begegnete man dem Tastenkünstler zum einen auf Jazzfestivals wie der Cologne Jazznight oder der Jazzahead Bremen, wo er seit etwa zehn Jahren mit seinem Trio oder als Gast anderer Bands im Kontext des modernen Jazz agiert. Zum anderen war er auf Klassikbühnen wie dem Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie, dem Bad Kissinger Klaviersommer oder dem Musikfest Stuttgart zu hören. Produktionen für den BR, MDR, HR dokumentieren seine Arbeit in diversen Ensembles, deren Zielsetzung es ist, lebendige, spannende Musik auf die Bühnen und in die Ohren zu bringen. Dabei verschwimmen bisweilen stilistische Grenzen, zum Beispiel zwischen Jazz und neuer Musik, zwischen authentischer Interpretation alter Musik und moderner Improvisation.


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  • Fr. 07.10.16 Peter Ehwald's Double Trouble + Vernissage Gottfried Müller "Neue Werke"
    Peter Ehwald's Double Trouble + Vernissage Gottfried Müller "Neue Werke"

    Peter Ehwald – Saxophon
    Robert Landfermann – Bass
    Andreas Lang – Bass
    Jonas Burgwinkel – Schlagzeug

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    press Jörg Konrad, Jazzpodium Dez'15
    "keine blutleere Avantgarde, sondern heiße, vorwärtsstürmende Begeisterung!"

    Ulrich Steinmetzger, Leipziger Volkszeitung, 16.10.15
    "welche improvisatorische Kraft Peter Ehwald auf diesem felsenfesten Fundament freisetzen kann, offenbart nun seine in München und Düsseldorf aufgenommene Live-CD. Dabei ist Ehwald kein brachialer Bilderstürmer, sondern ein in diversen Facetten ebenso glaubwürdig, wie vielfältig seine Stückvorgaben ausschreitender Musiker"

    Ulli Habersetzer, BR Klassik
    „Die Musiker zählen zu den spannendsten in Europa. Diese Musik ist wild, ist frei, aber auch ganz fein und subtil. Kraftvoll, kantig und melodieversessen. „

    Rolf Döring, Osnabrücker Zeitung
    "Saxophon, Schlagzeug, kein Klavier, keine Gitarre, stattdessen zwei Bässe. Peter Ehwald definiert das Jazzquartett neu,stellt das Jazzquartett auf doppelten Boden und verzichtet darauf, Fundament und Solo harmonisch zu verklammern. Ein Wagnis? Sicher. Aber der Berliner Saxophonist und Komponist füllt die Freiräume mit melodischer Kreativität und Gespür fürs fein austarierte Arrangement."
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    Vernissage: 20:00 Uhr
    Konzert: 21:00 Uhr
    Eintritt frei!


    Zwei Bässe, Schlagzeug, Saxophon – diese ungewöhnliche Quartettbesetzung bringt der Berliner Komponist und Saxophonist Peter Ehwald am Freitag, 7. Oktober, in die Künstlerwerkstatt.

    Sie ist für ihn nicht nur ein außergewöhnliches Experiment in der Tradition John Coltranes, der sich ebenfalls gerne mit mehreren Bässen umgab. Ehwalds Quartett Double Trouble ist vor allem eine ideale Spielwiese, um in gewitzten Kompositionen verschiedene Musikstile, die ihm persönlich am Herzen liegen, Song-ähnliche Strukturen und Kammermusik miteinander zu verbinden und mit Improvisation und Jazz zu verknüpfen.


    Bei Peter Ehwald sind klare kompositorische Ideen stets gepaart mit entfesselter Spielfreude und Spontaneität. Dabei umkreisen ihn seine Bassisten eindrucksvoll. Der Däne Andreas Lang bringt das Erdige, Robert Landfermann steuert Improvisationstechniken jenseits des Jazz-Idioms bei. Das Schlagzeugspiel von Jonas Burgwinkel ist unvorhersehbar und energetisch. Genau das macht die Musik von Double Trouble zu einer von heute: relevant, glaubwürdig und authentisch. Das 2015 erschienene zweite Album war überfällig! Passend zum originären Sound der Band und den energiegeladenen Liveauftritten ist die Veröffentlichung auf dem Berliner Label jazzwerkstatt diesmal ein Konzertdokument.


    Von wegen Double Trouble: Dieses Quartett sorgt für anregenden vierfachen Spaß im angenehm ideologiefrei beackerten Grenzbereich zwischen Postbop, Avantgarde und Punkjazz.“ (Josef Engels, Rondo)


    Vor dem Konzert findet ab 20 Uhr bei Häppchen und Sekt die Vernissage „Neue Werke“ des in Hettenshausen lebenden Dortmunder TU-Professors für Architekturdarstellung Gottfried Müller statt, der auch eines der Ateliers auf dem Künstlerwerkstattgelände nutzt.


    Trailer Peter Ehwald's Double Trouble

  • Fr. 30.09.16 Martin Auer Quintett – "Kind of Blue"
    Martin Auer Quintett – "Kind of Blue"

    Martin Auer – Trompete
    Florian Trübsbach – Saxophon
    Jan Eschke – Piano
    Andi Kurz – Bass
    Bastian Jütte – Schlagzeug

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    press Martin Auer, geb. 1976, studierte Trompete und Komposition/Arrangement in Mannheim und Berlin. Der Bandleader ist ein vielseitiger Musiker, der keine Berührungsängste mit anderen Musikstilen zeigt und somit nicht nur in Jazzgefilden beheimatet ist. Martin Auer hat einen Lehrauftrag für Jazztrompete an der Musikhochschule Leipzig und lebt zur Zeit in Berlin.

    Florian Trübsbach, geb. 1976, studierte Saxophon und klassische Komposition in München und Hamburg. Er musizierte zusammen mit Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Claudio Abbado, Hans Werner Henze, Bill Holman und Joe Lovano. Trübsbach wurde mit dem Bayerischen Staatsförderpreis für junge Künstler ausgezeichnet und ist seit 2014 Professor für Jazzsaxofon an der Hochschule für Musik in München.

    Jan Eschke, geb.1976, ist ein vielgefragter Musiker in der europäischen Jazzszene, der derzeit in den Formationen von Joseph Bowie, Johannes Enders, Charly Antolini u.a. tätig ist. Darüber hinaus konzertierte er u.a. mit Rebekka Bakken, Karl Ratzer, Georg Ringsgwandl, Ack van Rooyen, Wolfgang Schmid, Claudio Roditi, Miles Griffith, Vincent Herring, Gianni Basso,... Eschke ist Dozent für Jazzklavier am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

    Andreas Kurz, geb. 1979 gehört zu den gefragtesten Jazz-Bassisten der Republik. Er studierte an der Hochschule für Musik und am Richard Strauss-Konservatorium München. Im Laufe seiner Karriere spielte er beispielsweise mit Größen wie Benny Golson, Max Greger, Paul Kuhn, Jamie Cullum, Don Friedman, John Marshall, Joe Locke oder Geoff Goodman zusammen. 2010 wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und gewann den Neuen Deutschen Jazzpreis mit dem Tim Allhoff Trio. 2014 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum.

    Bastian Jütte, geb. 1973, studierte Jazzdrums an den Musikhochschulen München und Mannheim. Neben seiner Tätigkeit als Dozent an den Musikhochschulen Würzburg und München ist er nicht nur ein gefragter Sideman (mittlerweile auf über 60 Tonträgern) sondern hat auch zwei eigene Alben veröffentlicht. Mit dem Tim Allhoff Trio gewann er 2010 den Neuen Deutschen Jazzpreis, 2013 wurde er mit dem ECHO-Jazz in der Kategorie »Schlagzeuger des Jahres national« ausgezeichnet.
    Info

    Einlass: 20:00
    Beginn: 21:00
    Eintritt frei!


    Die Sommerpause der Künstlerwerkstatt hat ein Ende und die Herbstsaison startet passend zur Jahreszeit kind of blue: Das renommierte Martin Auer Quintett präsentiert sein neuestes Album „Our Kind of“, eine Neuinterpretation des 1959 erschienenen Columbia-Records-Klassikers „Kind of Blue“ von Miles Davis, das zum meistverkauften Album der Jazz-Geschichte avancierte.


    Das wie die Künstlerwerkstatt 1995 gegründete Quintett mit Martin Auer (Trompete), Florian Trübsbach (Saxophon), Jan Eschke (Piano), Andi Kurz (Bass) und Bastian Jütte (Schlagzeug) ist nicht nur ein Konglomerat außergewöhnlicher Musikerpersönlichkeiten, sondern eine Truppe verschworener bester Freunde und das hört man ihnen an. In inzwischen mehr als 20 Jahren haben die fünf Musiker ein großes Repertoire an Eigenkompositionen und Arrangements erarbeitet und dadurch einen unverkennbaren Bandsound entwickelt, ohne sich stilistisch festzulegen. Egal ob man das Modern Jazz, Mainstream, Contemporary oder Indiejazz nennen will, wichtig ist dem MAQ nicht Schubladendenken, sondern den Zuhörer emotional zu erreichen.


    Die Basis der Band befindet sich in Oberbayern, von dort aus geht und ging es zu Konzerten und Tourneen in Deutschland und Europa (z. B. Österreich, Schweiz, Portugal, Spanien, Goethe-Tour durch Jordanien, Syrien, Libanon). Nach zuletzt 2011 ist das Martin Auer Quintett nun endlich auch wieder in Pfaffenhofen zu erleben.


    Das Martin Auer Quintett ist so eng zusammengerückt, dass es klar identifizierbar geworden ist. […] Exzellente Musiker sind alle fünf sowieso. Immer wieder blitzt das auf, um dann ins größere Ganze zurückzuschnellen. Denn ums große Ganze dieses Ensembles geht es vor allem. In diesem Falle wächst das zu mehr als zur Summe der Teile. Das ist keine kleine Kunst.“ (Ulrich Steinmetzger)


    Weitere Infos zu den Musikern oben unter "Pressetext"

  • Do. 01.09.16 Sommerpause!
    Sommerpause!

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    Sehen uns im September wieder!
  • Do. 02.06.16 Slowfox
    Slowfox

    Hayden Chisholm – Saxophon
    Philip Zoubek – Piano
    Sebastian Gramss – Kontrabass

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    Einlass: 20:00 Uhr
    Beginn: 21:00 Uhr
    Eintritt frei!

    Mit dem neuen Trio Slowfox und dem Debut Album „THE WOODS“ legt der umtriebige Kölner Kontrabassist Sebastian Gramss (ECHO 2013) sein bisher harmonischtes Werk vor: Höchst entspannt präsentiert das Trio einen spannenden Balanceact zwischen einer neuen Art des Advanced Easy Listening und höchstem spielerischem Niveau.
    Slowfox
    – auf der Jazzahead 2014 als Newcomers des Jahres gefeiert – vereint Harmonie und anspruchsvolle Klangästhetik zu einer Art Extended Mainstream der Neuzeit.
    Neben Gramss mit dabei ist außerdem Philip Zoubek am Piano und der neuseeländische Altsaxophonist und SWR-Jazz-Award-Preisträger Hayden Chisholm
  • Sa. 28.05.16 Existenzhengste
    Existenzhengste

    Andreas Broger – Saxophon / Klarinette
    Alexander Kranabetter – Trompete
    Johannes Bär – Tuba
    Alexander Yannilos – Schlagzeug

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    Einlass: 20:00 Uhr
    Beginn: 21:00 Uhr
    Eintritt frei!

    Die in Wien lebenden Existenzhengste haben sich im vergangenen Jahr zu einer fulminanten und hochexplosiven Formation zusammengeschlossen. Der Name der Band ist dabei Programm. Ein Mix aus Humor, Verzweiflung und Größenwahn bildet den Nährboden für die Musik der vier, die einfach keine Kompromisse eingehen wollen. Das Credo der Band: Musikalische Schubladisierung gehört ins 20. Jahrhundert. Gespielt werden ausschließlich Eigenkompositionen – eine Mischung aus Swagger-Grooves, postmoderner Blasmusik und freien Spielarten der energetischen Sorte.


    Das zügellose Viergespann besteht aus Alexander Kranabetter (Trompete), Johannes Bär (Tuba), Alexander Yannilos (Schlagzeug) und Andreas Broger (Saxophon, Klarinette), der sich auch jenseits der Jazzgefilde v. a. durch den Erfolg des Liedes Vo Mello bis ge Schoppornou seiner Band Holstuonarmusigbigbandclub einen Namen gemacht hat.


  • Fr. 15.04.16 Karl Ivar Refseth Trio
    Karl Ivar Refseth Trio

    Karl Ivar Refseth – Vibraphon
    Christian Weidner – Alt-Saxophon / Dudouk
    Matthias Pichler – Kontrabass

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    Einlass: 20:00 Uhr
    Beginn: 21:00 Uhr
    Eintritt frei!

    Bei Vibraphon denken vermutlich viele an Rhythmus und Groove, andere möglicherweise an komplexe harmonische Kaskaden. All das kann Karl Ivar Refseth selbstverständlich spielen, nachzuhören in den ersten Produktionen des Andromeda Mega Express Orchestra, beim Tied & Tickled Trio mit Billy Hart, Hägar, dem Alien Ensemble und seit gut vier Jahren bei Deutschlands innovativsten Indierockern The Notwist.

    Für sein eigenes Album „Praying“ (2015) kreierte der in Berlin lebende Norweger und Schüler David Friedmans eine individuelle Ästhetik. „Wenn ich komponiere, denke ich manchmal auch in Strukturen. Richtig am Ziel fühle ich mich aber erst, wenn ich einen besonderen Zauber in der Musik spüre“, erklärt Refseth. „Deswegen sind auf diesem Album viele Melodien, die man in ähnlicher Weise mögen kann wie einen Popsong.“ Letztlich geht es darum, etwas zu spielen, das man wirklich meint, ohne dabei cool sein zu wollen, findet Refseth. „Musik kann starke Aussagen machen, manchmal gerade in leisen, meditativen Momenten.“


    Davon gibt es tatsächlich viele auf Praying. Kontemplative Kompositionen werden von Refseth, Christian Weidner (sax) und Matthias Pichler (b) äußerst nuanciert umgesetzt. Das sensible Trio kennt die Intensität von pointiert gesetzten Klängen und Pausen, seine Arrangements wirken klar wie unberührte Natur an einem Wintertag. Ziselierte Noten, zurückhaltende Improvisationen und pastellfarbene Lautmalereien entwickeln eine seltene, anrührende Intimität. Unwillkürlich entsteht der Eindruck imaginärer Soundtracks. Refseths Musik gibt aber keine Bilder vor und hält sich von direkten Verweisen fern. So lässt sie Assoziationen in alle Richtungen zu.

    (Text: Norbert Krampf)


  • Do. 07.04.16 Andromeda Mega Express Orchestra
    Andromeda Mega Express Orchestra

    Oliver Roth (fl, a-fl), Laure Mourot (fl, piccolo), Daniel Glatzel (comp, t-sax, cl, b-cl), Sebastian Hägele (bassoon), Johannes Schleiermacher (b-sax, t-sax, fl, random generator), Magnus Schriefl (tp), Richard Koch (tp)

    Maria Schneider (vibes, perc), Jörg Hochapfel (synth, p, sampler), Anna Viechtl (harp), Kalle Zeier (git, loops), Matthias Pichler (b), Andi Haberl (dr)

    Matthew Lonson (violin, principle melodica), Gregoire Simon (violin), Johannes Pennetzdorfer (viola, recorder), Martin Stupka (viola, recorder), Isabelle Klemt (cello)

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    Einlass: 19:00 Uhr
    Beginn: 20:00 Uhr
    Eintritt frei!


    Musik von einem anderen Stern“ und ein spektakuläres Erlebnis erwartet die Künstlerwerkstatt einmal mehr beim Stell-Dich-Ein des 18-köpfigen Andromeda Mega Express Orchestras – eines einzigartigen Hybrids aus Big Band, Kammerensemble und Prog-Rock-Orchester, das in Konzertsälen, Jazzclubs und – bei gemeinsamen Konzerten mit der Band The Notwist – auch in großen Hallen und auf Popfestivals beheimatet ist und dort regelmäßig Erwartungen und Hör-Gewohnheiten durcheinanderwirbelt und neu ordnet.


    Im Jahr 2006 gegründet, hat das in Berlin ansässige Ensemble inzwischen drei Alben veröffentlicht und ist im Laufe der Zeit nicht nur weit herumgekommen, sondern auch zu einer richtigen "Working Band" zusammengewachsen: 18 Musiker und Musikerinnen von unterschiedlichster musikalischer und kultureller Herkunft im Diskurs mit einer Unzahl von Ansätzen und Traditionen, frei von Programmatik, verbunden durch unbedingte Offenheit und ein echtes Familiengefühl.


    Kopf und Herz dieser Naturgewalt ist der junge Berliner Komponist Daniel Glatzel, unter dessen Leitung das AMEO regelmäßig ein von der Fachpresse in höchsten Tönen gepriesenes Feuerwerk an Energie, Musikalität und Einfallsreichtum abfackelt. Glatzel jongliert auf Schwindel erregende Manier mit Genres, Stilistiken und musikhistorischen Verweisen: Minimal Music, diverse Scores quer durch die Filmgeschichte, Romantik, Neue Klassik, Bartok und Zappa. Als musikalische Einflüsse benennt Glatzel außerdem Computerspiele, die zweite Wiener Schule, Cartoons, die Polyphonie der Renaissance, schäbige Dauerwerbesendungen und Fahrstühle in teuren Hotels.


    Wo würde ein solch erstaunliches, kosmisches Gebilde kontextueller Umbettung und Spielerei besser hinpassen als auf die Schreinerei-Bretter der Künstlerwerkstatt?


    Beginn ist ausnahmsweise bereits um 20 Uhr!

  • Sa. 05.03.16 Claudia Quintet + Vernissage Claudia Doms (Malerei)
    Claudia Quintet + Vernissage Claudia Doms (Malerei)

    John Hollenbeck – Schlagzeug / Kompositionen
    Matt Moran – Vibrafon
    Red Wierenga – Akkordeon
    Jeremy Viner – Klarinette / Tenorsaxofon
    Robert Landfermann – Bass

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    Pressetext
    press "With their distinctive merger of old world timbres and futuristic concepts, the Claudia Quintet truly sounds like no other working ensemble today."
    Troy Collins, One Final Note

    "The references span from surf rock to chamber jazz to hyperarticulate "acoustica" club beats, all rendered with exquisite precision and heedless abandon (if that’s even possible)."
    David Adler, JazzTimes

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    Vernissage: 20:00 Uhr
    Konzert: 21:00 Uhr
    Eintritt frei!

    Das Claudia Quintet unter der Leitung des international renommierten, vierfach Grammy-nominierten Schlagzeugers, Komponisten und Arrangeurs John Hollenbeck hat den Jazz seit seiner Gründung 1997 klammheimlich aber wirkungsvoll umgeprägt. Klassischer Minimalismus, Neue Musik, Progressive- und Post-Rock-Elemente verschmolzen mit feuriger Improvisation und messerscharf ausgeschriebener Komposition – diese Legierung formt die neuen, schimmernden Konturen einer Münze, deren Wert und Zahlkraft jenseits von allen musikalischen Währungsgrenzen Gültigkeit besitzt:


    Der einzigartige Sound des Quintetts verblüffte bereits Zuhörer von Alabama bis zum Amazonas, inspirierte tanzende Hippie-Mädchen auf Noise-Festivals in New Mexiko, Avantgarde-Kenner in den Konzertsälen Wiens und Sao Paolos und Generationen von jungen Musikern weltweit.


    Im Claudia Quintet sind fünf der innovativsten Köpfe des internationalen Jazz versammelt:

    Matt Moran (Slavic Soul Party, Mat Maneri, Nate Wooley) am Vibraphon, Red Wierenga (Respect Sextet, Signal, Brad Lubman) am Akkordeon und John Hollenbeck selbst (Bob Brookmeyers New Art Orchestra, Village Vanguard Orchestra, Fred Hersch, Kenny Wheeler), der in London an der Royal Academy of Music und in New York an der New School gelehrt hat und im Moment Professor für Schlagzeug, Perkussion und Ensemble am Jazz-Institut Berlin ist. Komplettiert wird das Quintett live von den Special Guests Robert Landfermann am Bass und dem Tenorsaxophonisten und Klarinettisten Jeremy Viner.

    Das Ergebnis ist ein kraftvoller und dynamischer Live-Sound, der schlichtweg seinesgleichen sucht.


    Vor dem Konzert findet ab 20 Uhr die Vernissage der Künstlerin Claudia Doms statt. Die gebürtige Pfaffenhofenerin und ausgebildete Bühnenmalerin zog es nach ihrem Kunststudium in Amsterdam und New York nach London. Sie ist dort als freiberufliche Grafikerin tätig und unterrichtet außerdem an der Kunsthochschule in Bremen. Wie immer gibt es Häppchen und Sekt.

  • Sa. 27.02.16 Christoph Hörmann Quartett
    Christoph Hörmann Quartett

    Christoph Hörmann – Saxophon
    Helmut Kagerer – Gitarre
    Ernst Techel – Bass
    Michael Keul – Schlagzeug

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    Einlass: 20:00 Uhr
    Beginn: 21:00 Uhr
    Eintritt frei!

    Eine besondere Freude ist es, mit dem Christoph Hörmann Quartett auch außerhalb der Christmas Sessions einmal wieder eine Band unter der Regie des Pfaffenhofener Lokalmatadors und ehemaligen Chefs unseres Fördervereins auf der Werkstattbühne begrüßen zu können.

    Hörmann hat zuletzt mit seiner Combo im Panorama Tonstudio auf dem Werkstattgelände ein Album aufgenommen und wird hier nun zusammen mit Helmut Kagerer an der Gitarre, Ernst Techel am Bass und Michael Keul am Schlagzeug dem Publikum in seiner altbekannten, swingig-lässigen Art auch live endlich wieder einheizen:


    Wenn es eine Tonsprache des Straight-Ahead Jazz und des Hard Bop gibt, wird sie von den Mitgliedern dieses Quartetts fließend gesprochen. Trotz der klaren Ausrichtung ihres Repertoires gelingt ein großer Spannungsbogen durch alle möglichen Facetten musikalischen Ausdrucks.

    Vier Musiker, ein kompaktes Klanguniversum – und das überzeugt mit einem Bandsound, der in Sachen Straight-Ahead und Hard Bop eine klare Sprache spricht, die beim Publikum ankommt, weil die solistischen Fähigkeiten der Bandmitglieder Garant für ein abwechslungsreiches Hörvergnügen in bester Tradition sind.

  • So. 07.02.16 Phil Donkin „The Gate“
    Phil Donkin „The Gate“

    Phil Donkin – Kontrabass
    Ben Wendel – Saxophon
    Glenn Zaleski – Piano
    Jochen Rückert – Schlagzeug

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    Einlass: 20:00 Uhr
    Beginn: 21:00 Uhr
    Eintritt frei!

    Der britische Kontrabassist Phil Donkin hat trotz seines jungen Alters bereits in diversen Teilen dieser Erde einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nach vielen Jahren in London und anschließend jenseits des Teichs in New York City lebt er inzwischen in Berlin, arbeitet jedoch weiterhin auf beiden Seiten des Atlantiks. Er spielte als gefragter Sideman mit Musikern wie Kurt Rosenwinkel, John Abercrombie, Nils Wogram, Marc Copland, Bill Stewart, Ralph Peterson, Nasheet Waits, Edward Simon oder Kevin Hays und ist bereits auf über 50 Tonträgern zu hören. Nun hat er mit „The Gate“ sein Debüt als Bandleader vorgelegt.


    Die Band wird komplettiert durch den kanadischen Saxophonisten und Grammy-Nominee Ben Wendel, den Pianisten Glenn Zaleski – beide momentan in Brooklyn, NYC beheimatet – sowie den gebürtigen Kölner Schlagzeuger Jochen Rückert, der bereits seit 20 Jahren ebenfalls in New York lebt und dort unter anderem mit Pat Metheny arbeitete.


  • Fr. 29.01.16 Le Rex
    Le Rex

    Benedikt Reising – Altsaxophon
    Marc Stucki – Tenorsaxophon
    Andreas Tschopp – Posaune
    Marc Unternährer – Tuba
    Rico Baumann – Schlagzeug

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    Einlass: 20:00 Uhr
    Beginn: 21:00 Uhr
    Eintritt frei!

    Vier Bläser, ein Schlagzeug – das sind Le Rex. Ihre Alben entstehen auf dem korsischen Dorfplatz, im Bankenviertel von Pittsburgh, vor dem Hühnerstall, am Strand, in einer Garage in Chicago. Le Rex lässt Bebop aufblitzen, erinnert an Hochzeit auf dem Balkan und Beerdigung in Griechenland, spielt Popgrooves so knusprig wie Corn Flakes ohne Milch, lässt Legenden des Rhythm’n’Blues Revue passieren, verbindet bittersüsse Balladen mit Freejazzausbrüchen. Fünf Musiker haben ihre gemeinsame Stimme gefunden, und die ist unverkennbar! Streetjazz für den Theatersaal, Avantgarde im Einkaufszentrum – Le Rex hat nie Berührungsängste. Und egal ob Strassenköter oder Jazzaficionado, Kleinkind oder greiser Literat, die Hörer sind begeistert. Selbst die Carabinieri auf dem Domplatz Milano kauften erst eine CD bevor sie die Handschellen zückten.


    Im Herbst 2014 ging es für Le Rex noch von Chicago über New England in den Süden der USA, nach South Carolina, durch Ohio und nach Milwaukee. Nach 3000 Meilen und 13 Konzerten trafen sie in Chicago auf den Produzenten Griffin Rodriguez (Beirut, u.a.) und nahmen ihr neues Album auf.

    Nach den Album Nr. 1 „Le Corse“, das auf den Strassen Korsikas eingespielt wurde, und Nr. 2 „Ascona“ das an Tessiner Seen und auf Mittelländischen Bauernhöfen entstand, ist Le Rex nun in Nr. 3 erstmals mit mehr als 3 Mikrophonen verewigt – und das hat sich definitiv gelohnt! „Wild Man“ führt die Schweizer Jungs nun also auch in die Künstlerwerkstatt!

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